Volvo EX90 mit 800 Volt im Test
Volvo hat mit dem Wechsel von einer 400- auf eine 800-Volt-Architektur beim EX90 mehr als nur eine gewöhnliche Modellpflege vollzogen. Das Flaggschiff-SUV lädt dadurch nun deutlich schneller. Die größte Schwäche der ersten Version ist damit ausgemerzt. Was das Update sonst noch bringt und wo der große Schwede seine Eigenheiten behält, zeigt mein Fahrbericht.
Rund zehn Jahre nach der zweiten XC90-Generation brachte Volvo mit dem EX90 das elektrische Pendant auf die Straße – auf der SPA2-Plattform, zunächst aber noch mit 400 Volt. Vorgestellt wurde das SUV bereits 2022, wegen Softwareproblemen erreichten die ersten Fahrzeuge jedoch erst Mitte 2024 die Kunden. Kaum war der EX90 damit richtig gestartet, kündigte der damalige Konzernchef Jim Rowan im März 2025 bereits den nächsten tiefen Eingriff an: den Wechsel auf 800 Volt zum folgenden Modelljahr.
Wenig später sortierte Volvo auch die Führung neu. Rowan musste gehen, der langjährige frühere CEO Håkan Samuelsson kehrte zurück – offiziell vor dem Hintergrund von technologischem Wandel, geopolitischen Unsicherheiten und wachsendem Wettbewerbsdruck. Die umfassende Überarbeitung des EX90 passt in diese Phase: Volvos Flaggschiff kam spät und musste früh nachlegen.
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